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WooCommerce ist das meistgenutzte Shopsystem der Welt und für viele Händler die flexibelste Lösung: keine Umsatzbeteiligung, volle Kontrolle und alle Möglichkeiten von WordPress. Gleichzeitig steckt der Teufel im Detail. Wir zeigen Ihnen, was es kostet, einen WooCommerce-Shop erstellen zu lassen, wie die Entwicklung abläuft und welche Plugins Sie wirklich brauchen.
Was kostet es, einen WooCommerce-Shop erstellen zu lassen?
| Shop-Größe | Umfang | Realistische Kosten (netto) |
|---|---|---|
| Einstieg | bis 30 Produkte, bis 7 Seiten | ca. 3.000 – 6.000 € |
| Mittel | bis 100 Produkte, Filter, Varianten | ca. 6.000 – 12.000 € |
| Groß / individuell | Schnittstellen, B2B, Konfigurator | ab ca. 12.000 € |
Bei 22nd Avenue starten WooCommerce-Shops bei 3.990 € (bis 30 Produkte) bzw. 5.990 € (bis 50 Produkte inkl. Produkttexten und 10 Bildern). Dazu kommen Hosting und ggf. kostenpflichtige Plugins.
Der Ablauf in 6 Schritten
- Erstgespräch & Analyse: Produkte, Zielgruppe, Zahlungs- und Versandwege, Wettbewerber.
- Konzept: Kategorien, Filter, Produktseiten-Aufbau, Checkout und Rechtliches.
- Design: Startseite, Kategorie- und Produktseite als Entwurf, im Look Ihrer Marke.
- Entwicklung: WordPress, WooCommerce, Zahlung, Versand, Rechtstexte, E-Mails.
- Produktdaten: Import, Texte, Bilder, Varianten. Oft der zeitintensivste Teil.
- Test & Launch: Testbestellungen mit allen Zahlungsarten, Ladezeit-Optimierung, Go-live, Einweisung.
Für einen Shop mit bis zu 50 Produkten sollten Sie mit 4 bis 8 Wochen rechnen.
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Kostenloses ErstgesprächDie Plugins, die Sie wirklich brauchen
Jedes Plugin ist zusätzlicher Code, der aktualisiert werden muss und die Ladezeit belasten kann. Unsere Faustregel: so wenige wie möglich, so viele wie nötig. Diese Kategorien braucht fast jeder deutsche Shop:
- Zahlungsanbieter: z. B. PayPal und eine Lösung für Kreditkarte, Klarna oder Apple Pay.
- German Market / Rechtssicherheit: Preisangaben, Grundpreise, Lieferzeiten, Button-Lösung, Checkboxen im Checkout.
- Rechtstexte-Schnittstelle: AGB, Widerruf und Datenschutz automatisch aktuell halten.
- Versand: Versandetiketten für DHL, DPD oder GLS direkt aus der Bestellung.
- SEO: ein SEO-Plugin für Titel, Beschreibungen, Sitemaps und strukturierte Daten.
- Sicherheit & Backups: tägliche Backups und Schutz vor Angriffen.
- Cookie-Einwilligung: nur nötig, wenn Sie Tracking oder externe Dienste einsetzen.
Was Sie meist nicht brauchen: Page-Builder-Addons im Dutzend, fünf verschiedene Slider oder „All-in-one“-Plugins, die alles ein bisschen und nichts richtig können.
Die 5 häufigsten Fehler bei WooCommerce-Shops
- Billiges Hosting: Shops brauchen mehr Leistung als einfache Websites. Langsame Shops verkaufen schlechter.
- Schlechte Produktbilder: Bilder verkaufen. Investieren Sie in einheitliche, hochwertige Fotos oder Visuals.
- Rechtliches vergessen: fehlende Grundpreise, falsche Checkout-Buttons, veraltete AGB. Abmahnungen sind teuer.
- Keine Updates: Ungepflegte Shops sind ein Sicherheitsrisiko. Planen Sie Wartung ein.
- Kein Marketing-Plan: Ein Shop ohne Besucher verkauft nichts. Planen Sie SEO, Google Shopping und Social Media von Anfang an mit.
Barrierefreiheit nicht vergessen
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Viele Onlineshops, die sich an Verbraucher richten, müssen seitdem barrierefrei sein. Was das konkret bedeutet, lesen Sie in unserem Beitrag BFSG für Onlineshops.
Hosting für WooCommerce: Darauf kommt es an
Ein Onlineshop stellt andere Anforderungen an den Server als eine einfache Website: Warenkorb und Checkout lassen sich nicht vollständig zwischenspeichern, und bei Aktionen wie dem Black Friday kommen viele Besucher gleichzeitig. Achten Sie auf:
- Serverstandort in Deutschland oder der EU (Datenschutz und Ladezeit)
- Aktuelle PHP-Version und ausreichend Arbeitsspeicher
- Objekt-Cache (z. B. Redis) für schnellere Datenbankabfragen
- Tägliche Backups mit einfacher Wiederherstellung
- Staging-Umgebung, um Updates vor dem Live-Gang zu testen
Rechnen Sie für ein gutes Shop-Hosting mit etwa 10 bis 30 € pro Monat. Bei sehr großen Shops entsprechend mehr.
Conversion-Optimierung: kleine Hebel, große Wirkung
- Vertrauenssignale direkt auf der Produktseite: Bewertungen, Lieferzeit, Rückgaberecht, Gütesiegel.
- Klare Versandkosten schon vor dem Warenkorb, denn Überraschungen im Checkout führen zu Abbrüchen.
- Gastbestellung ohne Zwangs-Kundenkonto.
- Beliebte Zahlungsarten wie PayPal und Express-Checkout.
- Schnelle Produktbilder mit Zoom und, wo sinnvoll, kurzen Videos.
- Cross- und Upselling mit passenden Produkten statt wahlloser Empfehlungen.
Die ersten 90 Tage nach dem Launch
Ein Shop ist nach dem Launch nicht „fertig“. In den ersten drei Monaten lohnt es sich, genau hinzuschauen: Welche Seiten werden besucht, wo brechen Kunden ab, welche Suchbegriffe bringen Besucher? Wir empfehlen ein kurzes Review nach 30 und 90 Tagen, um Produktseiten, Checkout und Marketing gezielt nachzuschärfen. Oft bringen kleine Änderungen hier mehr als neue Funktionen.
Rechtssicherheit im Checkout
Ein großer Teil der Abmahnungen gegen Onlineshops betrifft den Checkout. Achten Sie besonders auf:
- Button-Lösung: Der Bestell-Button muss eindeutig sein, etwa „zahlungspflichtig bestellen“.
- Preisangaben: Endpreise inklusive MwSt., Versandkosten und bei bestimmten Produkten Grundpreise (z. B. pro Liter oder Kilogramm).
- Lieferzeiten: klar und verständlich auf Produkt- und Checkout-Seite.
- Widerrufsbelehrung & AGB: aktuell und leicht erreichbar.
- Bestellbestätigung: mit allen Pflichtinformationen per E-Mail.
Wir setzen diese Punkte technisch um. Für die Rechtstexte selbst empfehlen wir einen spezialisierten Anbieter oder Anwalt.
Typischer Zeitplan
| Woche | Meilenstein |
|---|---|
| 1 | Erstgespräch, Analyse, Konzept |
| 2–3 | Design der wichtigsten Seiten, Feedback |
| 3–5 | Entwicklung, Zahlung, Versand, Rechtliches |
| 4–6 | Produktdaten, Texte, Bilder |
| 6–8 | Tests, Optimierung, Launch & Einweisung |
Häufige Fragen
Ist WooCommerce wirklich kostenlos?
Das Plugin selbst ja. Kosten entstehen für Hosting, Premium-Plugins (z. B. für Rechtssicherheit oder Versand), ein Theme und die Entwicklung.
Kann ich meinen Shop selbst pflegen?
Ja. Produkte, Preise, Gutscheine und Bestellungen verwalten Sie im WordPress-Backend. Zum Launch zeigen wir Ihnen alles Wichtige.
Wie viele Produkte kann WooCommerce verwalten?
Mit gutem Hosting problemlos mehrere Tausend. Entscheidend sind Server-Leistung, Caching und sauberer Code.
Agentur für Webdesign, Onlineshops & KI aus Hanau




